Quelle: http://www.change.org/petitions/stop-the-bail-out-for-irish-dog-tracks?utm_source=action_alert&utm_medium=email&alert_id=aKmYIeIkny_WDHIcRdTok
Als der IWF einen Hilfsfond über 22,5 Millionen Euro für die irische Bevölkerung zur Verfügung gestellt hat, konnte sich wahrscheinlich niemand vorstellen, dass der irische Premier-Minister Enda Kenny Millionen zur Unterstützung von Greueltaten an Hunden bereit stellen würde.
Das IGB (Irish Greyhound Board) ist eine teilstaatliche Organisation die für die Durchführung der Greyhoundrennen in Irland verantwortlich ist. Das IGB erhielt im Jahr 2009 Regierungsmittel in Höhe von 13,6 Millionen Euro und weiter 11 Millionen Euro 2010.
Jetzt erwartet das IGB von Premier-Minister Kenny 15 Millionen Euro aus dem Rettungsschirm, der eigentlich für die Unterstützung bedürftiger irischer Familien gedacht ist, um statt dessen die bekanntermaßen grausame Rennindustrie zu untersützen.
Aber Premier-Minister Kenny muss dem nicht zustimmen. Aus diesem Grund hat sich die englische Tierschutzorganisation Greyhound Compassion mit der amerikanischen Organisation Grey2kUSA zusammen getan und eine Petition auf change.org gestartet, die Premier Kenny und Finanzminister Michael Noonan bittet, keine Gelder an das IGB zu geben. Bitte unterzeichnen Sie diese Petition noch heute:
http://www.change.org/petitions/stop-the-bail-out-for-irish-dog-tracks?utm_source=action_alert&utm_medium=email&alert_id=aKmYIeIkny_WDHIcRdTok
Die Rennindustrie ist weltweit bekannt für die grausame Ausbeutung der Hunde. Die Hunde werden unter miserablen Bedingungen gehalten, sind oftmals gedopet und müssen Rennen bestreiten, bis ihre Gesundheit versagt. Kein Wunder, dass das IGB um Gelder bittet: Die Industrie erwirtschaftet keinen Gewinn, da die Menschen dies nicht länger unterstützen wollen.
Greyhound Compassion argumentiert, dass die irische Regierung keine unmenschliche Industrie fördern soll, während schon wichtige Förderungen wie Arbeitslosenhilfe gekürzt und Stellen für Lehrer an Sonderschulen gestrichen werden.
Ein großer Aufschrei aus der EU würde Kenny unter Druck setzen, die Unterstützung für Hunderennen einzustellen – und ihm deutlich machen, dass ganz Europa seine Entscheidung beobachtet.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition, die von Premier Kenny und Finanzminister Noonan verlangt, keine Gelder aus dem internationalen Rettungsfond an das Irish Greyhound Board zu übergeben.
http://www.change.org/petitions/stop-the-bail-out-for-irish-dog-tracks
Vielen Dank das Sie für Veränderungen sind,
Michael and the Change.org team
Link zum Original-Artikel: http://www.greyhoundcompassion.com/news-153.htm
Sind Sie Steuerzahler? Falls JA, dann helfen Sie bei der Subventionierung der Irischen Rennindustrie durch das Rettungspaket des Internationalen Währungsfonds.
Irland erhält Gelder aus einem Rettungspaket von IWF/EU/EZB. Im Dezember 2010 genehmigte der IWF (Internationale Währungsfond) eine auf drei Jahre ausgelegte Finanzierungshilfe (EFF - http://www.imf.org/external/np/exr/facts/eff.htm) über 22,5 Millarden Euro, die Teil eines internationalen Rettungspaketes von insgesamt 85 Milliarden Euro ist. Die Regierungen von England, Schweden und Dänemark leisten noch zusätzlich, zu ihrer Mitgliedschaft im IWF, einen Beitrag dazu. All dies wird von Steuerzahlern in der gesamten Welt finanziert.
Der nationale irische Sanierungsplan ist Teil dieses internationalen Rettungspaketes. Ein Teil dieses nationalen Sanierungsplans sieht vor, die Unterstützung für soziale und wohltätige Projekte in Irland zu streichen, es sollen dabei aber keine besonders gefährdeten Gruppen in der Gesellschaft benachteiligt werden. Dies bleibt ein Kernziel der irischen Regierung.
Das IGB (na gCon – Irish Greyhound Board, Anm. d. Übers.) ist als halbstaatliche Organisation verantwortlich für die Kontrolle und Entwicklung der Greyhound-Rennindustrie in Irland.
Das Board "na gCon" erhielt im Jahr 2009, 13,6 Millionen Euro von der irischen Regierung und ca. 11 Milliarden Euro im Jahr 2010. Zufällig benötigt das IGB nun 15 Milliarden Euro für ein geschäftliches Vorhaben in China, wo man beabsichtigt, kommerzielle Rennbahnen und die entsprechende Infrastruktur aufzubauen.
Die irische Regierung plant für 2011 die Streichung von 150 bis 200 Stellen für die Behinderten-Betreuung in Schulen um die Forderungen des Rettungsschirms zu erfüllen. Zurzeit sind 10.802 Betreuer beschäftigt, so dass die Vorgaben des Rettungs-Fonds um 227 Stellen überschritten werden.
Wie kann es möglich sein, das Kürzungen für die Behinderten-Betreuung und andere soziale Projekte beschlossen werden, während die Greyhound-Industrie weiterhin von der Regierung gefördert wird?
Die irische Regierung ist wegen der Arbeitslosigkeit beunruhigt und behauptet, dass die Rennindustrie Arbeitsplätze schafft. Die von der Rennindustrie geschaffenen Jobs seien für das langfristige Wirtschaftswachstum unverzichtbar.
Wenn Sie als Steuerzahler der Meinung sind, dies ist nicht akzeptabel, so teilen Sie der irischen Regierung und Ihrem EU-Abgeordneten (oder Ihrem Parlamentsabgeordneten, falls Sie außerhalb der EU leben) mit, dass durch den Fond Ihre Steuergelder NICHT überwiegend für soziale Zwecke eingesetzt werden, sondern zur Unterstützung der irischen Rennindustrie. Der irische Haushaltsplan für 2012 ist in Vorbereitung und soll im Dezember veröffentlicht werden, daher ist Eile geboten.
Kontakte:
Enda Kenny T.D., Taoiseach (Prime Minister)
Postanschrift:
Department of the Taoiseach, Government Buildings, Upper Merrion Street, Dublin 2, Ireland
E-mail: webmaster@taoiseach.gov.ie
Michael Noonan T.D, Minister for Finance
Postanschrift:
Department of Finance, Government Buildings, Upper Merrion Street, Dublin 2,
Ireland.
E-mail: webmaster@finance.irlgov.ie
Bitte schreiben Sie auch an Ihre Parlaments-Abgeordneten um Ihre Ablehnung deutlich zu machen. Hier finden Sie Ihre Parlaments-Abgeordneten:
EU-Parlament:
http://www.europarl.de/view/de/parlament/Deutsche_Abgeordnete.html
Deutscher Bundestag:
http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/listeBundesland/index.html