01.04.2012

USA: Zum Wohle der Greyhounds, sollten die Gesetzgeber in Alabama eine staatliche Rennkommission einrichten

Quelle: http://blog.grey2kusa.org/2012/03/for-greyhounds-lawmakers-should-create.html
Tuesday, March 27, 2012

Letzte Woche berichtete die Birmingham News über einen Gesetzentwurf, der den Abgeordneten eine größere Rolle bei der Regulierung der Greyhound-Rennen zugestehen würde. Diese Maßnahme ist ein Schritt in die richtige Richtung, geht natürlich bei weitem nicht weit genug.

Unter dem momentan geltenden Recht, können die Mitglieder der Birmingham Racing Commission, die den Rennbetrieb auf dem Birmingham Race Course reguliert, nur durch eine spezielle Versammlung, die durch den Bürgermeister von Birmingham einberufen wird, ernannt werden.

In der Praxis gibt dies dem Bürgermeister exklusiven Einfluss auf die Wahl der Mitglieder.

Laut einem Interview, das der Senator Jabo Waggoner der Birmingham News gab, hat der Bürgermeister eine solche Versammlung seit Jahrzehnten nicht mehr einberufen:

"In den letzten 20 Jahren hat keine Änderung im Vorstand stattgefunden, weil der Bürgermeister von Birmingham nie eine Sitzung anberaumt hat."

Waggoner's Entwurf sieht vor, dass die Gesetzgebung solche Versammlungen einberufen darf. Dies ist eine kleine aber wichtige Veränderung und ich hoffe, dass dieser Entwurf zum Gesetz wird.

Jedoch, selbst wenn dieser Entwurf angenommen wird, werden die Probleme mit der Struktur der Regulierung in Alabama's Rennindustrie nicht gelöst sein. Die bestehenden Regeln werden permanent gebrochen und müssen gefestigt werden. Hier sind die Fakten:

Alabama ist der einzige US Staat, ohne eine landesweite Kommission zur Regulierung von Hunderennen

Wenn die Regulierer aus der Hand heraus Regeln erstellen, sind diese meist nicht angemessen. Zum Beispiel bekam im Dezember 2009 ein Greyhound Trainer eine lächerliche 50 US $ Strafe, nachdem ein Hund positiv auf Kokain getestet wurde.

Der geschäftsführende Direktor der "Mobile Racing Commission" hat wiederholt gezeigt, dass er die Interessen der Rennstreckenbetreiber und Züchter, vor die Interessen der Öffentlichkeit stellt. Er zeigt den Greyhound Züchtern, wie sie auf legitime Kritik antworten sollen, und sagte, dass für den Rennstreckenbesitzer Milton McGregor arbeiten zu dürfen, ein "Privileg" sei und bezeichnet den Bericht der Birmingham News über einen Greyhound, der positiv auf Kokain getestet wurde, als einen "8 Monate alten Haufen Mist."

Es gibt heutzutage einen schreienden Mangel an Aufsicht und Transparenz auf den Rennstrecken in Alabama. Dieses Fehlen stellt eine direkte Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlergehen der Greyhounds im Staat dar. Es stellt auch die Integrität der Wetten in Frage, die auf den lokalen Rennbahnen platziert werden.

Zum Wohl der Greyhounds, sollten die Abgeordneten in Alabama die Gesetzesinitiative von Senator Waggoner annehmen. Dann sollten sie schnell ein neues Gesetz für die Alabama State Racing Commission ausarbeiten und verabschieden.


Übersetzer: Hey W.

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