Für Jahrzehnte nutzten Greyhound Trainer üblicherweise lebende Hasen und andere Tiere für das Training ihrer Rennhunde. In einer quälerischen Praxis, "lebendes Köder Training" genannt, wird den Greyhounds das Fressen dieser anderen Tiere erlaubt. Trainer nutzten diese barbarische Technik, weil sie meinten, dass ihre Hunde dadurch zu schnelleren Läufern würden.
Nach überwältigender öffentlicher Kritik, behauptete die National Greyhound Association in den 1980er Jahren, dass sie diese Praktiken beendet hätte. Leider war diese Behauptung falsch. Zuerst war da der Fall in Arizona mit lebenden Ködern im Jahr 2002. Dann im Jahre 2011, gab ein Greyhound Trainer in Texas seine staatliche Lizenz zurück, nachdem er mit einem Video überführt wurde, lebende Hasen für das Training seiner Hunde zu nutzen.
Aufgrund der kürzlich entdeckten Fälle schickte GREY2K USA eine öffentliche Anfrage an den Staat Texas bzgl. eines Videos mit lebenden Ködern. Unsere Anfrage wurde zurückgewiesen. Der Staat hat uns allerdings immerhin eine Abschrift des Filmmaterials zur Verfügung gestellt. Er hat auch ein Audioband mit Originaltönen des Filmmaterials veröffentlicht.
Einige Teile des Audios sind hier zu hören und einige Auszüge der offiziellen Mitschrift können gelesen werden. Bitte beachten Sie, dass dieses Audio auf manche Menschen verstörend wirken kann.
Ich glaube, dass das Training mit lebenden Ködern heute noch immer in der Hunderennindustrie praktiziert wird, und dass sich Teile der Industrie hinsichtlich der quälerischen Praktiken blind stellen. Andere Befürworter von Hunderennen versuchen das Training mit lebenden Ködern rational zu erklären. Zum Beispiel schrieb vor einigen Wochen der Befürworter von Hunderennen, Dennis McKeon, es kann durchaus "diskutiert werden" ob das Training mit lebenden Ködern quälerisch ist oder nicht.
Dies ist ein weiterer Grund, warum Greyhound Rennen beendet werden müssen. Es ist klar, dass die Rennindustrie einfach nicht in der Lage ist, ihre Aktivitäten in Ordnung zu bringen, auch wenn es zu so offensichtlich quälerischen und barbarischen Taten wie dem Training mit lebenden Ködern kommt.
Schauen Sie sich das neue Greyhound Video an und senden es weiter. Dann tun Sie etwas, um zu helfen, den Qualen der Hunderennen ein Ende zu bereiten. Die Greyhounds können nicht für sich selbst sprechen und zählen auf uns.
PS: Dies gilt auch für die Hasen, die auf diese Art und Weise zu Tode gehetzt werden
Quelle:
grey2k
Übersetzung: Hey W.