Liebe Freunde,
Eine lustige Geschichte passierte kurz nachdem GREY2K USA im Jahr 2009 eine Zusammenfassung aller Verletzungen auf den Rennstrecken in Arizona veröffentlicht hatte. Die Rennbehörde (Department of Racing, ADOR) entschied, dass sie nicht länger solche Daten bereitstellen wolle.
Vertreter behaupten, dass die Verletzungsberichte nicht länger durch die Behörde “gepflegt” würden und nicht erstellt werden könnten. Möglicherweise interessiert ADOR die negative Publicity, die Hunderennen seit kurzem haben, nicht? Oder vielleicht führte die Schließung der Rennstrecke im Phoenix Greyhound Park in diesem Jahr zu der Weigerung, die Öffentlichkeit über die Situation der letzten Rennbahn in Arizona, den Tucson Greyhound Park, zu informieren. Hier ist der Link zu den 17 Informationsanforderungen, die wir gestellt haben und zu deren jeweiliger Ablehnung.
Im Februar 2011 veröffentliche GREY2K USA einen ansonsten umfassenden Bericht über die Situation der Greyhound Rennen in Arizona. Dieser Bericht enthielt die folgende Klarstellung: "Seit November 2009 verweigert die Rennbehörde von Arizona, Arizona Department of Racing, eine Antwort auf die vielfältigen Anfragen zur Offenlegung von zusätzlichen Zahlen zu den Verletzungen auf den Rennbahnen.“
Gestern erhielten wir den Beweis, dass Dr. Andrew Carlton, Chefveterinär der Behörde, sehr wohl an der Dokumentation der Verletzungsfälle arbeitet. Dies lässt vermuten, dass die Behörde Verstecken gespielt hat.
Lesen Sie meinen Brief an ADOR sowie die angehängten Emails von Dr. Carlton vom März an Mitglieder der Belegschaft mit dem Titel "Verletzungen im Tucson Greyhound Park Februar/März." (Übersetzung hierzu siehe unten angehängt.)
Ihre Hilfe ist nun gefragt, die Situation zu ändern.
Kontaktieren Sie Gouverneurin Jan Brewer und senden Sie eine Email an den ADOR Direktor William J. Walsh. Bitten Sie ihn anzuordnen, dass die Daten über Verletzungen der Greyhounds der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und erinnern Sie ihn daran, dass die Aufgabe der Rennbehörde darin besteht, die "Teilnehmer an Rennen und die Rennöffentlichkeit zu schützen."
Es ist ganz klar, die Greyhounds können nur dann geschützt werden, wenn Transparenz besteht und das Gesetz über die Offenlegung von Zahlen vollständig umgesetzt wird.
Für die Greyhounds,
Christine A. Dorchak, Esq.
President, GREY2K USA
P.S. Gerade schickt uns ADOR ein Fax worin erneut unsere Anfrage über Angaben zu den Verletzungen abgelehnt wird. Bitte helfen Sie uns dabei, die Wahrheit über die Hunderennen zu erfahren und Zugang zu den Aufzeichnungen zu erhalten.
Aus den Emails des zuständigen Veterinärs im Tuscon Greyhound Park ergeben sich die folgenden Unfälle bzw. Vorkommnisse alleine für den Zeitraum von:
Februar bis 1. März | bis 18. März |
Gesamt 19 | 11 |
Verstauchungen 5 | 3 |
Zehverletzungen 3 | 2 |
Frakturen 4 | 3 |
Erbrechen 1 | 1 |
Infektion des Harntrakts 1 | |
Abschürfungen 1 | |
Muskelzerrungen 3 | |
Hautverletzungen 3 |
Quelle: GREY2K USA
Übersetzung: Hey W.