Die Mühlen der Regierungen und Behörden im Ausland mahlen langsam, dies belegt nachfolgender Artikel.
The age.com.au
National Times
Richard Willingham
March 6, 2012
Für GREYHOUNDS, die nach Macao exportiert werden, bedeutet dies das Todesurteil und ein Leben unter unmenschlichen Verhältnissen. Trotzdem sagt die (australische) Regierung, dass sie für die Tiere und deren Wohlergehen in anderen Ländern nicht zuständig ist, trotz der sehr strengen Bedingungen für den Export lebender Tiere nach Übersee.
Animals Australia hat Greyhounds Australasia und die Regierung aufgerufen, den Handel mit der Spielerindustrie in Asien zu verbieten, da die Greyhounds dort in winzigen Käfigen gehalten werden, ihnen der normale Auslauf verweigert wird und sie getötet werden, wenn sie nicht in fünf aufeinander folgenden Rennen jeweils unter den ersten dreien sind.
Eine Kommission hat mit einer Untersuchung des Handels mit Macao begonnen, aber der Landwirtschaftsminister Joe Ludwig sagte, dass die Regierung ausschließlich sicherzustellen hat, dass die Hunde für den Export fit und gesund sind.
Die Aktivistengruppe, die schlimmste Tierquälerei an australischem Vieh in indonesischen Schlachthöfen aufgedeckt hatte, sagte, dass es keinerlei Gesetze zum Schutz der Greyhounds vor Quälerei in Macao gibt.
Im Jahr 2010 wurden 280 australische Hunde nach Macao exportiert.
Die Verantwortliche für die Kampgange, Lyn White, sagte, der Chef der Regierungsstelle für die Kontrolle der Tiere in Macao, Dr. Choi U Fai, beschrieb die Notlage der Greyhounds als ''schrecklich'', und dass jeder aus Australien importierte Hund innerhalb von drei Jahren tot wäre.
''Im Jahr 2010 wurden 383 Hunde auf der Rennbahn getötet, mehr als ein Hund pro Tag und mehr als die 322 aus dem vorangegangenen Jahr', sagte Frau White.
Craig Taberner, Geschäftsführer von Greyhounds Australasia, sagte, dass eine formelle Überprüfung bezgl. der Exporte erfolgt, mit dem Ziel, gewisse Standards für Länder, die Greyhounds aus Australien importieren, zu definieren. Er erwartet das Ergebnis noch vor der nächsten Sitzung im dritten Quartal 2012.
''Wir werden die australische Regierung drängen, einen allgemeinverbindlichen Standard für alle Exporte zu definieren. Unser Ziel ist es, das Verbot von Exporten an Länder zu erreichen, die relevante Standards für den Schutz der Greyhounds nicht garantieren können“, sagte Herr Taberner.
Beschwerden über den Handel haben das Büro von Senator Ludwig überschwemmt. Er schrieb daraufhin in einem Brief an Animals Australia, dass die Regierung lediglich sicherzustellen hat, dass ein Hund vor der Erteilung einer Exportgenehmigung gesund ist.
''Die Regierung reguliert oder kontrolliert nicht die Verwendung oder das Ende der Exporte”, schrieb Senator Ludwig.
Dies steht in starkem Widerspruch zu den neuen Regeln für den Export von Lebendvieh. Diese verlangen von den Exporteuren eine lückenlose, unabhängige Kontrolle der Lieferkette, von den Farmen bis zur Schlachtung in Übersee, und die Einhaltung strenger Standards für das Wohlergehen der Tiere.
The Age hat verstanden, dass Greyhound- Exporte, entgegen den Exporten von anderen lebenden Tieren, anders behandelt werden, weil sie als Begleit- oder Renntiere angesehen, und in viel kleinerer Anzahl exportiert werden.
Ein Sprecher von Senator Ludwig sagte, dass Australien die Anstrengungen anderer Länder zur Verbesserung des Tierschutzes unterstützen würde.
Frau White sagte: „Der Export von Greyhounds nach Macao bedeutet für diese nichts anderes als das Todesurteil. Es ist unlogisch, dass es sehr enge Vorgaben für den Export einheimischer Tiere gibt, der aber anderseits nicht für Hunde und andere aus Australien exportierte Tiere gilt.“
Wir berichten immer wieder aufs Neue über die Situation in Macao und übersetzten hier die neusten Zeitungsartikel aus den betroffenen Ländern, in denen Menschen für die Greyhounds kämpfen. Es scheint allerdings so, als würden sich die Artikel wiederholen. Es scheint kaum eine inhaltliche Änderung zu geben.
Dies hält uns jedoch nicht davon ab, auch weiterhin an dieser Stelle über die Missstände zu berichten und aufzuzeigen, wie sehr sich die Tierschützer am anderen Ende der Welt für die Greys einsetzten!!!
Denn nur so können wir zum Nachdenken anregen. Ist es wirklich nötig, dass Tiere so grausam gehalten und getötet werden, nur um dem Menschen einen Augenblick der Kurzweil und Geld einzubringen.
In den USA haben die Tierschützer, allen voran Grey2K USA, es bald erreicht, dass die Greyhoundrennen abgeschafft werden!
Aber das reicht nicht! Auch für die Greyhounds in den anderen Ländern muss weiter gekämpft werden. Länder, die mit ihren kommerziellen Rennbahnen diese Hunde durch ihre ganz persönliche „Hölle“ schicken!
Deshalb berichten wir auch über noch so kleine Geschehnisse und Veränderungen, egal ob positiv oder negativ!!!
Anmerkung des Übersetzers:
Das Australische Englisch unterscheidet sich im Satzbau und der Wortwahl vom amerikanischen und englischen Englisch. Um ein flüssiges Lesen zu ermöglichen, wurden daher einige Passagen frei übersetzt ohne allerdings den Inhalt bewusst zu verändern.
Quelle: http://grey2kusa.org/pdf/3-6-12-NationalTimes.pdf
Übersetzter: Hey W.