Am 24. Juli 1926 begann das Leiden der Greyhounds auf den Britischen Inseln.
An diesem Tag wurde das erste kommerzielle Hunderennen im Belle Vue
Stadion in Manchester abgehalten. Was zunächst als der „Rennsport des kleinen
Mannes“ begann, der sich nicht in die Welt von Ascot oder anderer Pferderennbahnen
begeben konnte, hat zwischenzeitlich zur Tötung vieler Hunderttausend
Greyhounds geführt. Aus dem Sport der ersten Tage ist längst eine
Industrie entstanden, die sich nicht um das Wohl der Tiere kümmert. Kann sie
sich doch aus einer nahezu unerschöpflichen Quelle bedienen.
Da Greyhounds auf den Britischen Inseln im Bewusstsein der Menschen nicht als Haustiere
gelten, geht man mit ihnen meist wie mit einem Werkzeug um - wenn sie
nicht für den eigentlichen Zweck taugen oder „kaputt“ sind, werden sie entsorgt. Um
im Sprachgebrauch zu bleiben, sie wandern im besten Fall auf den „Recyclinghof“,
also in eines der Tierheime, wo sie innerhalb einer Stunde getötet werden.
Oder aber sie landen mit abgeschnittenen Ohren, um die Identifizierung durch
die Tätowierungen zu vermeiden, in aufgelassenen Steinbrüchen, wie vor
einigen Wochen in der Nähe von Limerick entdeckt.
All dieser Hunde, die durch Menschenhand gelitten und von Menschenhand aus
niederen wirtschaftlichen Überlegungen getötet wurden, soll am 21. Und 22.
Juli gedacht werden.
Hierzu organisiert Greyhound Action überall auf der Britischen Insel Infostände und
Veranstaltungen.
Auch, wenn wir in Deutschland nicht an diesen Aktionen vor Ort teilnehmen
können, so bitten wir doch alle Greyhoundfreunde, an diesen beiden Tagen all der unzähligen Hunde zu gedenken, die seit 1926 zu Tode gekommen sind.
Vielen Dank
Ihr ProGreyhound Team