20.02.2014


USA: Laut staatlichen Stellen fälschte Greyhound Trainer die Unterschrift eines toten Veterinärs aus Miami

Laut staatlichen Stellen fälschte Greyhound Trainer die Unterschrift eines toten Veterinärs aus Miami

Ein Bericht von Mary Ellen Klas von Times/Herald aus dem Büro in Tallahassee

TALLAHASSEE — Einer der größten Rennstallbetreiber im Staat Florida benutzte laut dem Bericht der Tampa Bay Times die Unterschrift eines verstorbenen Tierarztes aus Miami, um die Impfbescheinigungen seiner Hunde für die Rennbahnen in South Florida, St. Petersburg und Jacksonville zu fälschen. Der Bericht beruft sich auf eine Anzeige, die letzte Woche bei der staatlichen Regulierungsbehörde eingegangen ist.

Die Anschuldigung gegen James E. "Barney" O'Donnell wirft weitere Fragen über die Sicherheit der Tiere auf den Greyhound Rennbahnen in Florida auf. Ebenso ist fraglich mit welchem Nachdruck und welcher Strenge die Behörden ihre Aufgaben wahrnehmen die Parimutualen Wetten zu regulieren.

Ein Gesetz in Florida verlangt, dass jeder Rennstall jederzeit nachweisen muss, dass alle aktiven und inaktiven Rennhunde gegen verschiedene Krankheiten, wie z.B. Zwingerhusten, geimpft sind. Laut dem Bericht der Tampa Bay Times vom 3. Februar 2014 hat O'Donnell in der Zeit von Juli 2010 bis Ende 2011 der Aufsichtsbehörde Bescheinigungen für 94 seiner Hunde vorgelegt, die auf den Rennbahnen Mardi Gras Racetrack in Hallandale Beach, dem Orange Park Kennel Club in Jacksonville und Derby Lane St. Petersburg Kennel Club angemeldet waren.
Alle Dokumente waren von einem langjährigen Tierarzt aus Miami, Dr. Emilio Vega, unterschrieben. Dieser ist allerdings bereits am 30. Juni 2010 verstorben und konnte daher die Impfungen weder durchgeführt, noch die Bescheinigungen für diesen Zeitraum ausgestellt haben.

Die Behörde hat den zuständigen Anwalt nun beauftragt die Lizenz von O'Donnell einzuziehen und gegen ihn eine Strafe von 96.000 US$ zu verhängen.
Die Betreiber der beiden Rennstrecken in Jacksonville und Hallandale Beach sagten lt. dem Zeitungsbericht, dass sie den Vertrag mit O'Donnell zum Montagmorgen mit sofortiger Wirkung gekündigt und die Hunde von der Teilnahme an den Rennen auf diesen Anlagen ausgeschlossen hätten.

"Wenn die Hunde nicht wirklich richtig geimpft worden sind, kann dies eine Vielzahl von Problemen nach sich ziehen”, zitiert die Tampa Bay Times Dan Adkins, den Besitzer der Mardi Gras Rennbahn und des Casinos in Hallandale Beach. „Wenn man schon so etwas getan hat, was kommt da noch?“ wird er weiterhin zitiert.
Dem Bericht zufolge ist die Rennbahn in St. Petersburg and der Derby Lane laut Gary Rutledge, dem Anwalt der Rennbahn, nicht betroffen. Dort besteht der Vertrag mit der Frau von O'Donnell, Pauline O'Donnell, die nicht betroffen ist und deren Hunde weiterhin Rennen bestreiten dürfen.


Quelle: http://www.tampabay.com/news/politics/stateroundup/greyhound-trainer-forged-signature-of-dead-miami-veterinarian-state-says/2163988

Übersetzung: Hey W.



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