31.05.2014

NZ: Nach dem mysteriösen Tod eine Greyhounds während des Trainings in Canterbury verlangen Greyhound- Fürsprecher eine unabhängige Untersuchung

Neuseeland, Montag, 19. Mai 2014

Nach dem mysteriösen Tod eine Greyhounds während des Trainings in Canterbury verlangen Greyhound- Fürsprecher eine unabhängige Untersuchung, so berichte VOXY.CO.NZ in seiner Ausgabe vom 19.5.diesen Jahres. 

Der Hund, um den es hier geht, hieß "Raw Energy”. Er war sechseinhalb Jahre alt, als er unter mysteriösen Umständen während des Trainings sein Leben verlor. Laut Aaron Cross, einem der Greyhound- Schützer Neuseelands, war er in einem Alter, in dem er längst hätte ausgemustert sein sollen.
Mit anderen Worten, er hatte noch sein halbes Leben, wenn nicht sogar mehr, vor sich. Da er aber seinen Besitzern viel Geld eingebracht hatte, haben sie ihn immer wieder angetrieben und zu Rennen gemeldet, bis sein Körper einfach nicht mehr konnte.
Der für das Wohlergehen der Greyhounds in der Rennindustrie Verantwortliche hat zwar den Tod des Hundes bestätigt, aber nicht erkennen lassen, ob der plötzliche Tod des Tieres untersucht werden wird.

Aaron Cross sagte gegenüber der Zeitung, es wäre enttäuschend, aber keine Überraschung, dass es zu dem Fall keine Untersuchung gibt. "Es ist augenscheinlich, die Industrie sieht den plötzlichen Tod eines Hundes als ganz normal an. Wenn dies bei menschlichen Hochleistungssportlern passieren würde, würde es einen großen Aufschrei und eine Untersuchung geben, aber da in der Hunderennindustrie die Tiere als Verbrauchsgut angesehen werden, kümmert sich hier niemand.“ Nach Angaben des für das Wohlergehende der Hunde verantwortlichen Mitarbeiters der Industrie, starb der Hund auf privatem Gelände, deshalb wurden nur die Papiere ausgefüllt und das war’s dann. War es ein Drogenproblem? Bei dieser selbstgefälligen und nicht öffentlich kontrollierten Industrie werden wir das wohl nie wissen. Es passiert halt, wenn man eine Glücksspielindustrie hat, die schwere Verletzungen und den Tod der Tiere mit einkalkuliert, selbstreguliert und undurchsichtig ist, und es aufgrund der Ausrichtung kaum Chancen für Tierschutz gibt,“ sagte Cross.

"Dieser arme Hund wurde auf seine Maximalleistung getrieben und sein Körper hat einfach nicht mehr mitgemacht. Es ist empörend, dass die Industrie sich nicht darum kümmert. Durch die Regierung haben wir einen klaren Standard definiert, wonach Tiere nicht durch die Verabreichung von Drogen leiden dürfen, aber die Politiker wehren sich dagegen, das Leid der Tiere zum Zwecke des Glücksspiels zu erkennen."
Laut Cross ist der Fall auch der staatlichen Tierschutzorganisation gemeldet worden. Da Greyhounds aber aus den normalen Tierschutzgesetzen ausgenommen sind, gibt es niemanden, der sich für sie einsetzt. So ist aus dem besten Freund des Menschen eine Maschine für die Unterhaltungs- und Wettindustrie geworden.“



Quelle:http://www.voxy.co.nz/national/greyhound-racing-collateral-damage-sickening/5/190727
Übersetzung: Hey W.


Anmerkung zur Übersetzung:
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