08.05.2013

AU: Nach dem Tod dreier Hunde in Dapto erfolgte eine Untersuchung

Nach dem Tod dreier Hunde in Dapto erfolgte eine Untersuchung.

Im Link hier der englische Originaltext vom 15. April 2013, geschrieben von Cydonee Mardon:
http://www.illawarramercury.com.au/story/1434045/investigation-after-three-dogs-die-at-dapto/?cs=12

Durch Greyhound Racing North South Wales wurde eine Untersuchung der “unnatürlich hohen” Zahl von Verletzungen in der 15. KW auf der Rennbahn in Dapto eingeleitet. Ein Hund erlitt einen Genickbruch und ein anderer brach sich das Rückgrad.
Jeder einzelne Vorfall soll laut Anordnung der Tierschutzorganisation “Greyhound Welfare and Veterinary Services Unit” untersucht werden. Dies ließ der Geschäftsführer Brent Hogan gestern verlauten.

Der Fall eines jeden in Dapto verletzten Greyhounds soll untersucht werden, um den Grund für die häufigen Unfälle heraus zu finden und Maßnahmen zur Reduzierung solcher Unfälle einleiten zu können.

In einem Bericht der Rennbahn wurde festgehalten, dass Sniffles im zweiten Rennen einen Bruch des Rückgrads erlitt und Kool Brock einen Genickbruch im achten Rennen.
Ein anderer Hund erlitt eine Fraktur des äußeren Sprunggelenkes und wurde später eingeschläfert Zwei weitere Hunde erhielten die Untauglichkeitsbescheinigung aufgrund ihrer Verletzungen.

Laut Aussage des Geschäftsführers der Dapto Rennbahn galt diese lange Zeit als die am besten präparierte Rennbahn in NSW. Er sagte, die Vielzahl der schlimmen Verletzungen an einem einzigen Renntag sei eine Ausnahme, und dass im Jahr 2012 auf der Rennbahn in Dapto 790 Rennen mit 5595 Startern durchgeführt wurden. Davon seien gerade einmal vier Greyhounds im Jahr 2012 eingeschläfert worden.

Inez Hamilton-Smith von Greyhound Freedom, einer Organisation die sich gegen Hunderennen engagiert, sagte, wenn die Öffentlichkeit die Wahrheit über Greyhound- Rennen in diesem Land wissen würde, gäbe es diese Industrie nicht mehr. Die drei Hunde, die kürzlich in Dapto starben, werden von den Renn- Enthusiasten und der Industrie einfach als vertretbarer und natürlicher Teil dieser Aktivität angesehen. Die Züchtung der Hunde für Rennen und deren Tötung ist in der heutigen Zeit nicht mehr akzeptabel. Das Leben dieser Hunde bei Rennen zu riskieren, nur damit ein paar Menschen etwas Geld gewinnen können, ist einfach keine Handlungsweise einer zivilisierten Gesellschaft.
Warum müssen die Hunde um ihr Leben laufen? Nur für ein paar Minuten billiger Action? Und wenn die Industrie die Zahlen, mit denen die Tierschützer arbeiten, abstreitet, beweist uns das Gegenteil. Greyhound NSW hat eine Reihe von Initiativen mit dem Ziel ergriffen, die Zahl der Verletzungen von Greyhounds auf Rennbahnen in NSW zu verringern.
Letztes Jahr wurde die „Greyhound Welfare and Veterinary Services Unit“ eingerichtet, die von Brian Daniel, einem der meist respektierten Greyhound- Tierärzte in Australien, geleitet wird. Dr. Daniel hätte Erfahrung und Wissen in die GRNSW eingebracht, die zuvor dort nicht vorhanden waren, so Hogan.

Die Organisation hat es sich nun zur Pflicht gemacht, dass ein Tierarzt während jedes Rennens zugegen sein muss.

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Quelle: http://www.illawarramercury.com.au/story/1434045/investigation-after-three-dogs-die-at-dapto/?cs=12
Übersetzung: Hey W. / Adomait B.



Anmerkung zur Übersetzung:
Wir bemühen uns, die Originaltexte nach bestem Wissen und Gewissen sinngemäß zu übersetzen und inhaltlich korrekt wieder zu geben. Wir sind uns bewusst, dass es hierbei durch Interpretationsspielräume zu Fehlern kommen kann und weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir für die übersetzten Texte keine Gewähr übernehmen können. Es gilt immer der als Übersetzungsgrundlage dienende Originaltext. Sollte uns ein Fehler unterlaufen sein, so bitte wir, dies zu entschuldigen und würden uns über einen konstruktiven Korrekturvorschlag an info@progreyhound.de sehr freuen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis,
Ihr ProGreyhound-Team